Vom Fliegen und anderen Alltäglichkeiten

Gastbeitrag von Frau Kpunkt

Ich fliege relativ oft, mindestens 1-2x im Monat (=2-4 Flugstrecken), von innerdeutsch über europaweit bis hin zu Transatlantik Verbindungen.

Aber immer wieder ist es sehr erstaunlich, wie viele Leute das erste Mal in ein Flugzeug steigen. Meist schon daran erkennbar, dass vor bzw. bei der Sicherheitskontrolle die blanke Panik ausbricht und der Angstschweiß perlt. Seit vielen Jahren darf man nur noch begrenzt Flüssigkeiten mit an Bord bringen. Der ganze Flughafen ist gepflastert mit entsprechenden Hinweisschildern und Postern. Automaten mit dafür vorgesehenen Beuteln hängen aus und auch im Drogeriemarkt des Vertrauens gibt es kleine Sets mit Minibehältern und verschließbaren durchsichtigen Täschchen.
Aber auch heute wurden in der Schlange vor mir wieder mehrere Leute unterschiedlichen Geschlechts, Alters und Affektiertheitszustands davon überrascht, dass weder die Familienflasche Shampoo noch der Trollinger oder Tante Hildes Zwetschgenkompott mit rein dürfen. Nein, das Sicherheitspersonal kann dafür nichts und wüste Beschimpfungen bringen auch keine Vorteile.

Hat man dann glücklich die Kontrolle durchlaufen, geht für viele die Suche nach dem richtigen Gate los. Zur besseren Orientierung gibt es viele Möglichkeiten: a) auf gedruckten Bordkarten (solls noch geben 😉) steht die Nummer; b) auf unzähligen Monitoren wird sie angezeigt; c) ein Blick auf die großen Anzeigetafeln hilft oder d) man bemüht die Smartphone App.
Keine Option ist jedoch hektisches Rumrennen oder das Anquatschen zufällig umher laufenden Airlinepersonals bzw. der Shopmitarbeiter. Die nehmen dann für die Beantwortung auch a) bis d) zur Hilfe. 😎

Am Gate geht’s munter weiter. Bislang ist noch jeder mitgenommen worden, der eingecheckt und rechtzeitig am richtigen Gate war. Es gibt frühzeitig Ansagen, wann man einsteigen kann und ggf in welcher Reihenfolge sowie Informationen über Besonderheiten wie Verspätungen. Wirklich.
Daher ist es überflüssig, alle paar Sekunden zum Bodenpersonal der Airline am Gate zu springen um mitzuteilen, dass man mitfliegen werde und wie lange es noch dauert. Einfach hinsetzen / bequem hinstellen, evtl etwas lesen und warten. Man wird nicht vergessen und die Bodencrew sowie Mitreisende sind weniger genervt und alle entspannter. Na gut, wenn es dem eigenen Frieden guttut, dann einmal fragen.

Im Flugzeug hilft es auch, dem dort wartenden und arbeitenden Kabinenpersonal mit einem Lächeln und einer freundlichen Begrüßung zu begegnen. Kostet einen nix und lockert den Rag ungemein auf.

Hat man seinen Platz gefunden (auch hier gibt’s wieder unterschiedliche und eindeutige Hinweise), ist es im Sinne aller Mitreisenden, sein Handgepäck zügig zu verstauen und sich hinzusetzen. Falls man am Gang sitzt und Mitte/Fenster noch nicht da sind, ist es sehr nett, wenn man aufsteht wenn dann jemand seinen Platz einnehmen will und denjenigen nicht lautstark anmotzt, dass man sich doch grad erst angeschnallt habe 😡 Ach und die Flugbegleiterin ist keine Bedienung, nach der man schnippst, wenn man nachgeschenkt haben will 😕

Vom Geschehen während des Fluges, den Dramen am Gepäckband und den Abenteuern im Flughafenbus sprechen wir an dieser Stelle lieber nicht 😃

Faszinierend, wie für viele das alltägliche Fortbewegungsmittel Flugzeug für andere immer noch was besonderes ist. ✈️
Danke für viele normale Flugstunden mit der Möglichkeit, andere Mitreisende zu beobachten 😎

Notfälle in Berlin

Heute Abend waren Frau Kpunkt und ich noch kurz bei einer amerikanischen Essenskette mit 3 Buchstaben. Plötzlich kam ein Mann mit seiner Frau im Schlepptau herein. Diese hielt sich das rechte Auge. Der Mann fragte nach Eiswürfeln und bekam auch diese in einem kleinen Beutel.

Frau setze sich an den Nebentisch und das Ausmaß war zu sehen: eine riesen Schwellung über dem rechten Auge. Sofort fuhren meine 1.Hilfe Radare aus und machte alles was ein 1. Helfer so machen sollte.

Der Dame ging es zunehmend schlechter also sollte die Notaufnahme aufgesucht werden. Diese war eine Straßenecke weiter. Aber wir waren uns alle nicht sicher also rief ich dort an.

„Oh Moment ich verbinde Sie, ich weiß nicht ob Sie hier richtig wären“ meinte der Herr am Telefon als ich den Vorgang schilderte. Dann kam eine sehr genervte Krankenschwester an das Telefon: „wie stehen Sie zur Patientin?“ Ich:“ ich bin der Ersthelfer“ Sie:“ dann können sie hier nicht vorbeikommen, nehmen sie eine andere Notaufnahme“. Ich: „wo?“ Sie:“Heidelberger.,..“ 😳->das ist Megaweit.

Feuerwehr angerufen. Konnte grad noch meinen Namen sagen und wurde mit Berlinerfreundlichkeit unterbrochen:“ geben sie mir erstmal eine richtige Telefonnummer, ihre wird nur mit 9999 angezeigt 😳😳😳. Nummer mitgeteilt und dann durfte ich das Anliegen vortragen. Sie:“welche Adresse?“ ich:“Budapesterstrasse bei XXX“ sie:“genaue Adresse“ ich:“breitscheidplatz am EC“ Sie:“ genaue Adresse“ ich:“tauenziebstrasse 7-9″ sie: „geht doch“

Ca. 15 Minuten später kam der Notartz, der dem Sicherheitsmann entgegenschleuderte: Falsche Adresse wurde angegeben. Dann wurde sich endlich um die Patientin gekümmert mit den Worten:“ da haben sie ja was dummes gemacht“: 😳😳😳 inzwischen hatte das Auge eine Farbe und die Schwellung war mega groß.

Die Patientin wurde in den Krankenwagen gebracht und wir hoffen das alles gut geht. Aber in Berlin einen Notfall zu haben, das ist schon ein Notfall für sich!

Bodenkontrolle

Es ist wieder soweit: Frau Kpunkt und ich per Automobil auf dem Weg in den Süden. Wir hatten uns wieder das Auto für zwei Personen gemietet. Bekommen haben wir einen minni (Schreibweise gewollt). 😳

Als Beifahrer mit klugen Kommentaren und Tips kenne ich den Originalen. Frau Kpunkt keinen der Modelle. 😎

Der Kofferraum ist doch sehr sparsam -hier ist der Name des Modells Programm – und geht ganz nach tief unten 😉

Motorstarten per Knopfdruck 😳 und wenn der kluge Beifahrer den Abschnitt für Automatik ließt, dann stehen wir jetzt noch dort und warten das der Motor angeht… Nunja, Trecker hatten damals schon Schlüssel und wenig Knöpfe 😉

Nachdem wir alles per Beschreibung gelesen und justiert hatten ging es los. An der Schranke vom Parkhaus bemerkte ich:“ wie geht das Fenster auf?“ Frau Kpunkt:“Diese Frage stelle ich mir auch.“ Eine Frau der Tat springt aus dem Auto rennt um selbiges stopft Karte rein und rennt zurück. Hätte ich die Tür zugemacht, hätte ich nach der Schranke bequem einsteigen können…

Dann ging die Suche los. Meine favorisierten Knöpfe für die nicht vorhandene Sitzheizung entpuppten sich als Fensterknöpfe. Praktischer Weise an der Mittelkonsole angebracht und nicht am Fenster 😳 Der berühmte geöffnete Fensterspalt wird auch hier zu einer Herausforderung.

Das Sitzgefühl ist sehr Bodenständig… Fast so wie bei einer Automarke mit 4 kreisen und dessen Sportausführung …. Nur bei minni ist das Aussteigen etwas eleganter 😉 Wir können gerne jedem die Bodenwellen exakt beschreiben, wir hatten ja Bodenkontrolle 😉

Ich stelle mir nur die Frage, wofür die Rücksitze sind, denn sitzen mit Bein runter? Das kann nur ein Flamingo. Wie gesagt, Name des Autos ist auch hier Programm 😉

Tanken kann auch hier eine neue Herausforderung sein. Tankverschluss schnell gefunden, geöffnet und mit Lupe geprüft was rein musste. Stutzen gefunden und rein damit. Plöppel plöppel klack. Ich😳. Das ganze ca 5 Minuten und ich hatte schon ganze 7 Liter. Aber immer mit plöppel plöppel klack. Also musste Frau Kpunkt ran. Nimmt das Teil stopft es rein und es macht: platscher platscher platscher und nach ca. 40 Sekunden war Tank voll! Aha. Frau Kpunkt erwähnte nur: Du hast den Stutzen zu hoch angesetzt. 😳😳😳😳😳

Dann kauften wir 3 Zeitungen. Zweimal Mode für Frau Kpunkt und für mich meine Sportzeitung (heute neu). Sammt Getränke Kekse und Zeitungen zum Auto. Da ich alles trug legte ich dann die Zeitungen aus Dach. Räumte alles ein, zupfte meinen Schlafsack zurecht und was ich sonst immer dabei habe (fast wie beim Flug, einigen wird es bekannt vorkommen) und stieg ein. Wir fuhren los. Ich zupfte ja immer noch und sah aus dem Augenwinkel an meiner Seite was von oben flattern und meinte:“da flatterte was“. Frau Kpunkt:“ja das kam von Deiner Seite“. 😳 In 100tel Sekunden brüllte ich: “ die Zeitungen“! Und wollte schon während der Fahrt rausspringen. Aber minni hat ja eine Sperre….Frau Kpunkt setzte zurück, aber da kamen zwei riiiiesen Scheinwerfer näher -die sich als ein LKW entpuppten- brems. Und ich:“jetzt sind die Zeitungen platt“… LKW weg und ich endlich raus aus dem Auto. Sammelte die Reste ein und vermisste eine Zeitung. Inzwischen rollten Frau Kpunkt und minni mir entgegen und in der Dunkelheit starrte ich aus Dach und tatsächlich- da lag noch eine Zeitung. 😃 Eine Modezeitung: neu – die lag ja auf dem Dach. Die andere Modezeitung ist nur vom Deckblatt zerstört, aber MEINE Zeitung, die sah aus wie eine Girlande aus Zeitungen geschnitten. 😡😭 Da fehlten die Buchstaben. Leider weiß ich nicht welcher LKW es war, sonst hätte ich die Buchstaben zurückgefordert.

Merkwürdiger Weise verlief der Rest der Fahrt normal. 👍👏 und eine neue Sportzeitung habe ich nicht erworben. Da Nachts so viel los ist das ja jedes Gesicht sich gemerkt werden kann 😎….

Herbst verpasst?

Kurze Hosen, T-Shirt, offene Schuhe und Sonnenbrille = sommer und ich mittendrin 😎

Am andere Morgen schaue ich aus dem Fenster und sah so aus: 😳 es liefen lange Hosen und dicke Jacken an uns vorbei ⛄

Ich selber noch in kurzem Hoaen raus-weil kann ja ein Einzelfall gewesen sein. Haha der einzigste Einzellfall war ich (schnatter)…

Nach meinem Gefühl hätte doch erst der Herbst kommen müssen, bevor die Winterjacken und Wolldecken Saison haben?

Heiße Nacht

Heiße Nacht

30 Grad. Gefühlt: unendlich. Ventilator zu laut. Vollmond. Die perfekte Nacht. 😳

Aufwachen am Morgen. Perfektes Aussehen nach einer durchzechten Nacht 😳 Allergietablette genommen und der Tag ist berauschend.

Vielleicht hätte ich doch die Gurke auf die Augen legen sollen, aber umgeschnitten, weil zum Schneiden keine Lust. 😉. Zum Frühstück wurde Gurke geschnitten und gesalzen. Frau Kpunkt meinte ich könnte sie doch jetzt auflegen. Aha und mich dann wie am Mittelmeer fühlen mit Salz in den Augen? 😎

Vorteile

Und wieder einmal sind wir unterwegs mit einem kleinen Auto für 2 Personen und etwas Gepäck. Sonne scheint das Dach vom Cabrio ist auf und das Radio gibt Flüstertöne von sich. Bevor es auf die Autobahn geht steht ein Anhalter mit einem Schild: A2. Frau Kpunkt erwähnte nur:“ falsche Autobahn“. Ich sah sie empört an und meinte: „wohin auch“? 😡 und zeigte auf die nicht vorhandenen Sitze.

Mit Cabrio zu fahren ist toll. Später bei der Pause versteh ich alles falsch, weil das Rauschen noch da ist. Wenn Frau Kpunkt während der Fahrt redet versuche ich mich in Lippenlesen-ohne fast auf den Fahrersitz zu klettern. Ein vorbeifahrendes Motorad habe ich doch glatt als Rasenmäher enttarnt und war irritiert was an uns vorbeifuhr.

Und mit offenem Dach zu fahren hat Vorteile: Frische Luft, Sonne satt, toller Sternenhimmel und neuen Haarschmuck. Das was an der Windschutzscheibe keinen Halt findet landet auf unserem Haupte. Die Kosten für eine Naturperrücke sparen wir dabei auch.

Das Dach geht elektronisch zu, so das das kurzfristige Halten auf der Standspur bei plötzlich einsetzenden Regen keine hektische Betriebssamkeit hervorbringt. Ein Schild mit der Aufschrift:“es klemmt“ ist auch nicht so schnell gebastelt – wenn keine Halteposition vorhanden wäre 😉

Manch einer schaut doch ziemlich Sparsam drein ob der Kleidung im Hochsommer: Fliessjacke, Decke..sehr windschnittig 😎😉

In und Out

Wie schnell wir doch mit unserem neuen Mietwagen Out sind…nur weil wir auf dem Rastplatz keinen Wohnwagen haben oder ein Führerhaus zum Schlafen.

Wurde eigentlich schon mal ein Mietauto für 2 Personen mit Wohnwagen gesichtet?